Systemische Beratung und Therapie

 Kein Mensch ist besser oder schlechter, Menschen sind einfach nur anders und unterschiedlich:
„Es ist nicht besser oder schlechter, es ist anders“
Für mich bezieht sich dieser Satz nicht nur auf ein „ES“ wie einen Lebensentwurf,
der mir vielleicht fremd anmutet,
ein Handeln,
welches für mich auf den ersten Blick vielleicht nicht verständlich ist,
auf Geschehenisse,
die ich nicht begreifen kann.
Sondern und insbesondere auch Menschen.
Menschen sind für mich nicht besser oder schlechter, sondern nur anders.
Und ist das nicht ein Geschenk, 
dass Menschen anders sind, anders sein dürfen, 
und durch ihr „Anders-Sein“ das Leben, die Gesellschaft und die Welt bereichern, 
bunter und lebendiger machen? 
Ich habe lernen dürfen, 
dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit wunderbar ist, 
nicht immer einfach, 
nicht immer verständlich, 
nicht immer gleich liebenswert, 
und doch gleichzeitig wunderbar 
und deshalb als Mensch „wertschätzenswert“. 
Diese Wertschätzung versuche ich, 
all meinen Klienten in gleicher Weise angedeihen zu lassen, wobei auch ich zugeben muss, 
dass es Menschen gibt, 
bei denen es mir leicht fällt, 
und dass es auch Menschen gibt, 
bei denen mir dies nicht immer gut gelingt 
und eine Herausforderung darstellt.   
Jeder ist Experte für sein Leben und auch für sein Problem.
Und mit diesem Ansatz sind wir mittendrin in einer wertschätzenden Haltung 
und damit kann dann gearbeitet werden.  
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Aufstellungsarbeit, 
die ich persönlich als eine sehr hilfreiche Methode schätze 
und dadurch auch gerne nutze: 
Das Stellen von einer Entscheidung mit zwei Stühlen;
Das Stellen einer Familie;
Das Stellen eines Inneren Teams;
Das Stellen von Problemen.
Was so manchen Klienten schon verwundert hat, 
ist die Tatsache, 
dass ich ungern nur in geschlossenen Räumen arbeite: 
Wenn ich merke, dass so garnichts vorwärts geht, 
dann gehe ich los. 
Mit meinen Klienten und führe „Geh“-Spräche, 
wodurch oft wieder etwas in Bewegung kommt. 
Und natürlich arbeite ich sehr gerne 
mit dem inneren Team eines Menschen, 
denn hier zeigt sich, 
dass wirklich jeder Mensch Experte für sich selbst ist, 
und unsere Gefühle immer einen guten Grund haben, 
warum sie sind, 
und zwar so sind, wie sie sind.  

Therapeutisch begleitetes Bogenschießen

 3 Dinge kann man nicht zurücknehmen:
     das gesprochene Wort, 
     die verpasste Gelegenheit und 
     den vom Bogen abgeschossenen Pfeil  


Therpeutisch begleitetes Bogenschießen 
beinhaltet nicht nur Pfeil und Bogen, 
sondern besteht vor allem aus ganz vielen Fragen, 
für die im Prozess Antworten gefunden werden können:

  • Was muss ich festhalten, was kann ich noch nicht loslassen?
  • Was brauche ich, um wieder in meine Mitte zu kommen, einen sicheren Stand zu haben?
  • Was ändert sich, wenn ich meinen Standpunkt verändere?
  • Was muss ich fokussieren, um mein Ziel zu erreichen? 
  • Wann und wann nicht kann ich mich auf meine Intuition verlassen
  • Wie gelingt ein sicherer Stand, wenn ein Standort verändert wird? 

       (Wackelbrett, Leiter, Trampolin, …) 
       Was hilft mir dann? 

  •  Was ändert sich, wenn mein Ziel plötzlich nicht mehr am gewohnten/erwarteten Ort ist, 

      sondern wo anders (am Rand, oben, unten, …)? 
      Kann ich es wieder in die Mitte rücken, 
      oder muss ich meinen Fokus verändern?

  • Was hilft, mein Ziel im Blick zu behalten, 

       wenn sich meine Aufmerksamkeit 
       gleichzeitig auf andere Dinge richten muss? 

       (Rückwärts laufen, mich drehen, 
       Kommandos von Anderen…)

  • Wie kann ich bei mir bleiben, wenn andere eigentlich das Gleiche tun, aber in einem anderen Rhythmus? 
  •  Wie kann ich fokussiert sein/bleiben, 

       wenn ich mich einem System anpassen muss 

       (Reihenfolge, Rhythmus, Vorgaben, ..)

  •  Was ist eigentlich, 

        wenn ich immer knapp vorbei am Ziel bin, 
        ist das ok? 
        Gibt es nur ein schwarz-weiß/getroffen oder nicht 
        – oder reichen manchmal auch nur 80%? 

  • Wie sieht es mit meiner Frustrationstoleranz aus?  

       Was ist, wenn andere immer besser/schlechter sind? 
        Setzt es mich unter Druck und dann geht nix mehr? 
       Kann ich mich davon frei machen und bei mir bleiben? 

  •  Ist mein Ziel auch das Ziel der anderen? 

       Was ist, wenn ich das Ziel der anderen anvisiere

  •  Was ist, wenn mir ein Ziel vorgegeben ist, 

        welches nicht mein persönliches Ziel ist?  

Aromatherapie

 „Oleo ergo sum – ich rieche, also bin ich“ 
war der Titel meiner Abschlussarbeit 
und ich habe mich vor allem mit 
Riechtraining nach Geruchsverlust bei Covid befasst. 
Ein sehr spannendes, 
und immer mehr relevantes Gebiet der Aromatherapie.  Daneben war ein Schwerpunkt 
die Abwehr von Viren/Bakterien in der Winterzeit 
sowie die Abwehr von Insekten und Zecken im restlichen Jahr. Hierbei gibt uns die Aromatherapie 
wunderbare Düfte an die Hand 
welche wir einfach nutzen können.  
Durch die Arbeit in der Psychiatrie 
habe ich mich auch mit der 
Duftkommunikation nach Christine Lamontaine 
befasst und befinde mich hierzu in Weiterbildung. 
Denn jedes Duft-Molekül macht ein Gefühl 
und es hat schon seinen Grund, 
wenn wir manche Menschen „nicht riechen können“